Es gibt Tage, die stellen alles in Frage.
Tage, an denen die Welt stillzustehen scheint.
Heute ist so ein Tag.
Wir müssen Abschied nehmen von einem Menschen, der für uns mehr war als ein Kamerad – Markus Wundsam, unser „Mesi“. Nur 37 Jahre alt, und doch hat er in dieser kurzen Zeit ein Leben geführt, das Spuren hinterlässt, die niemals verblassen werden.
Markus war unser Zugskommandant und Atemschutzwart, ein Mann mit großem Fachwissen, Verantwortungsbewusstsein und einer Leidenschaft für die Feuerwehr, die ihresgleichen sucht. Er war jemand, der nicht nur seine Aufgaben erfüllt hat, sondern sie gelebt hat. Für ihn war die Feuerwehr nicht einfach ein Verein – sie war Familie. Und in dieser Familie war Markus ein unverzichtbarer Teil. Er hat uns geprägt, uns zusammengehalten, uns motiviert.
Doch Markus war nicht nur Feuerwehrmann. Er war vor allem Mensch. Ein Mensch, der immer für andere da war.
Einer, der nie gefragt hat, was er zurückbekommt, sondern einfach geholfen hat – mit offenen Händen und offenem Herzen.
Wer ihn kannte, weiß: Markus hatte diese besondere Art, die Welt ein Stück heller zu machen. Mit seinem Humor, seinem Lachen, seinen lockeren Sprüchen hat er selbst die schwersten Tage leichter gemacht.
Er war derjenige, der uns zum Lachen brachte, wenn die Welt grau erschien. Derjenige, der uns gezeigt hat, was Kameradschaft wirklich bedeutet: Zusammenhalten, füreinander da sein, egal was kommt.
Und genau das bleibt: die Erinnerungen an ihn, die uns begleiten werden – bei jedem Einsatz, bei jedem Fest, bei jedem Treffen.
Wenn wir die Atemschutzgeräte anlegen, werden wir an Markus denken.
Wenn wir lachen, weil einer einen lockeren Spruch macht, werden wir ihn hören.
Wenn wir zusammenstehen, werden wir spüren, dass er immer noch bei uns ist.
Das ist das, was bleibt. Das ist das, was uns trägt.
Sein Tod reißt ein Loch, das niemand füllen kann. Wir verlieren nicht nur einen Kameraden, sondern einen Freund, einen Bruder. Die Feuerwehr war für Markus nicht nur ein Hobby – sie war sein Leben. Und wir waren stolz, ihn in unseren Reihen zu haben. Die Erinnerungen an gemeinsame Einsätze, an Feste, an die vielen Gespräche – sie sind jetzt unsere Erinnerung. Eine Erinnerung, die uns niemand nehmen kann.
Wir werden seine Stimme vermissen, sein Lachen, seine Art, die Dinge anzupacken und nie aufzugeben. Wir werden die Momente vermissen, in denen er mit einem lockeren Spruch die Stimmung gehoben hat. Wir werden die Sicherheit vermissen, die er uns gegeben hat – nicht nur im Einsatz, sondern auch im Leben.
Lieber Markus, wir danken dir für alles. Für deine Zeit, deine Kraft, deine Freundschaft. Für die vielen Momente, die uns gezeigt haben, wie wertvoll das Leben ist. Du wirst immer bei uns sein – in unseren Herzen, in unseren Geschichten, in jedem Lachen, das wir teilen. Du hast uns gelehrt, was Zusammenhalt bedeutet. Und genau das werden wir jetzt leben – für dich, in deinem Namen.
Ruhe in Frieden, Mesi.
Wir werden dich nie vergessen.
Du bleibst für immer ein Teil von uns.